Das Haus
Eine Rösterei, ihr Salon, ihre Theke
Ein Backsteinhaus in Vieux-Lille, ein Ladenfenster aus schwarzem Holz, ein Röster im Hinterzimmer. Lucie hat es 2017 wieder eröffnet, Malo backt.

Vanacker? Der Name, seit 1931 auf das Schaufenster gemalt.
Achille Vanacker kam aus Ypern, mit einem gasbeheizten Röster und drei Säcken Rohkaffee. Er malte seinen Namen in Goldbuchstaben auf das Schaufenster und verkaufte seinen Kaffee nach Gewicht, in Tüten aus braunem Papier.
Die Rösterei schloss 1994. Seine Enkelin fand das Schaufenster hinter einem Rollladen wieder, die Eichentheke unversehrt und das Röstbuch, von Hand geführt bis zum letzten Tag.










Der Salon
Holzregale im Lampenlicht, Gläser voller Bohnen, eine große Tafel am Fenster und ein paar kleine Rundtische. Morgens liest man hier Zeitung, nachmittags wird ein wenig gearbeitet, und man spricht über den Kaffee, den man gerade getrunken hat.
Das Hinterzimmer
Der Fünfzehn-Kilo-Röster, gestapelte Jutesäcke, die Mühle und der Verkostungstisch. Malo backt ebenfalls hier: nachts die Croissants, morgens die Kuchen.





Lucies Regel
Ein Kaffee, diese Woche geröstet, frisch gemahlen und aus einer vorgewärmten Tasse getrunken.
Die Geschichte des Hauses
- 1931

Die Rösterei
Achille Vanacker stellt einen Röster ins Hinterzimmer; der Rohkaffee kommt in Jutesäcken.
- 1962

Die Theke
Seine Tochter Simone baut eine Theke ein: Man trinkt seinen Kaffee im Stehen, während die Bohnen abgewogen werden.
- 2017

Die Tür geht wieder auf
Lucie eröffnet das Haus mit Malo neu: hinten der Röster, vorne der Salon.
- Heute Morgen

Die erste Charge
Um sieben heizt der Röster, um acht tropft der erste Filter.
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Wir freuen uns auf Ihren Besuch
Ein Tisch im Salon, ein Platz bei der Verkostung, die große Tafel für ein Team: Alles regeln wir telefonisch oder jederzeit per E-Mail.
Telefonisch reservieren03 53 48 31 2608:00 – 18:30 Dienstag bis Freitag · 08:30 – 19:00 samstags · 09:00 – 17:00 sonntags
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